maandag, november 13, 2006

De oude ritus is een leerschool van de eerbied


Het portaal www.kath-info.de "Das Portal zur katholischen Geisteswelt" draagt volgend spannend artikel van Martin Mosebach, bekend van zijn "Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Feind".

Enkele fragmenten:

Uit de discussie omtrent de hervorming van de liturgie trekt hij drie conclusies, nl. "Der neue Ritus kann sich weder in der Ausformung, die er in den neuen Meßbüchern gefunden hat, noch gar in der liturgischen Praxis, die er ermöglicht, auf den Reformauftrag des II. Vatikanischen Konzils stützen, das lediglich eine "behutsame Durchsicht der liturgischen Bücher" angeordnet hatte, nicht aber die Schaffung eines neuen Kultes. Der neue Ritus ist nicht in allen Teilen der zweifelsfreie Ausdruck der katholischen Lehre - so hat der Präfekt der Glaubenskongregation zum Beispiel darauf hingewiesen, daß das Friedensgebet in seiner neuen Fassung den irrtümlichen Schluß zuläßt, die Kirche, der Leib Christi, könne sündigen. Zum dritten: die Reform hat nicht die erwartete apostolische Wirkung gezeitigt und die Auszehrung der Kirche nicht verhindern können."

Hij pareert de kritiek als volgt: "Die Darstellungen, die den alten römischen Ritus aus liturgiehistorischer, seelsorgerischer, theologischer, künstlerisch-ästhetischer und gar soziologischer Sicht rechtfertigen, füllen mittlerweile Bibliotheken. Erstaunlicherweise befinden sich diese Darstellungen in weitgehender Übereinstimmung mit der Lehre des Papstes, der in seinen Lehrschreiben sowie in dem neuen Katechismus ein Bild der eucharistischen Zelebration entwirft, das sich keineswegs mit der üblichen neuen liturgischen Praxis deckt und dafür sehr nachdrücklich das Element des Opfermysteriums betont, das in der neuen Liturgie doch gerade an den Rand gedrängt werden soll."

"Der alte Ritus ist eine Schule der Ehrfurcht; er übersetzt diese Empfindung in Sprache, Musik, Bewegung und Schweigen, in die Art, wie die liturgischen Gefäße angefertigt sind, wie das Leinen, das mit den Opfergaben in Berührung kommt, behandelt wird, und in die Vorschriften über die geistliche und körperliche Vorbereitung auf die Feier der heiligen Mysterien."










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